Erosion an der Rotorblattvorderkante folgt einer vorhersagbaren Kurve. Wer sie im richtigen Fenster erkennt, spart Geld — versäumt man es, wird Struktur ersetzt, nicht nur Lack.
Erosion an der Vorderkante ist an Küsten- und Hochlandstandorten unvermeidbar. Nicht unvermeidbar ist jedoch, wie teuer sie wird.
Es gibt ein klar definiertes Fenster — je nach Blattspitzengeschwindigkeit und Klima typischerweise zwischen Betriebsjahr 4 und 7 —, in dem die Erosion sichtbar ist, aber das tragende Laminat noch nicht erreicht hat. Eine Beschichtungsreparatur in diesem Fenster kostet nur einen Bruchteil derselben Reparatur, sobald Fasern freiliegen.
Wird das Fenster verpasst, ändert sich die Wirtschaftlichkeit vollständig. Man lackiert nicht mehr, sondern setzt Struktur instand — mit längeren Stillstandszeiten, Spezialpersonal und mitunter einem kompletten Blattaustausch.
Die jährliche Drohneninspektion ist das günstigste Werkzeug, das wir kennen, um in diesem Fenster zu bleiben. Sie kostet weniger als einen halben Tag eines Rope-Access-Teams und liefert eine fotografische Dokumentation, die sowohl die Instandhaltungsplanung als auch Gewährleistungsgespräche stützt.




